© 2018 Peter Neufeld, Ronald Neufeld, Benjamin Neufeld

MEGABLITZ IM WIENER PRATER.

 

Die Achterbahn für die ganze Familie.

Nicht ohne Grund ist der Megablitz als schnellste Familienhochschaubahn im Prater bekannt: bei der eigens für den Wiener Wurstelprater entworfenen Hochschaubahn vereint sich Action und Adrenalinvergnügen für alle.

 

Bereits beim 61 Grad steilen „first drop" erreichen die 3-gliedrigen Züge eine Geschwindigkeit von bis zu 70 Stundenkilometer. Danach presst die bis zu 4,8-fache Erdanziehungskraft die Fahrgäste in die Sitze der 550 Meter lange Achterbahn-Fahrt - ein Muss für Familien mit starken Nerven.

 

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MEGABLITZ ACHTERBAHN

Prater

Prater-Parzelle 145

1020 Wien

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Auf der rund 30 mal 50 Meter großen Parzelle mit der Nummer 145 entstand ein knapp 550 Meter langer Rundkurs, der es in sich hat. Die Stärken des Jet Stars mit seinen haarsträubenden Steilkurven und Richtungswechseln, flossen in das neue Layout ein und wurden mit extremen Helices kombiniert. 19 Meter bringt der Kettenlift die kurzen, dreigliedrigen Züge nach oben. Dann folgen 40 Sekunden Power, Speed und extreme Beschleunigungswechsel. Auf der bis zu 61° steilen ersten Abfahrt erreicht der Wagenverbund rund 70 Stundenkilometer, um die wagemutigen Sekunden später mit extremen 4,8 G in einer Helix in die Sitze zu drücken.

 

Das kompakte Layout des Vekoma MK-700 Systems erinnert an die früheren Tage einer "Achterbahn". Helices gefolgt von Fahrten auf die andere Seite der Schleife prägen das Bild. Geradlinige Abfahrten findet man nur im steilen First Drop. Monoton oder gar langweilig ist der Megablitz jedoch beim besten Willen nicht. Mal abwärts, mal aufwärts durchrasen die kurzen Züge die Rundungen mit ihren extremen Beschleunigungen. Wo man Augenblicke später sein wird, weiß keiner der Insassen während der gesamten Fahrt. Vier Züge können eingesetzt werden, jedoch befindet sich einer meistens in der hauseigenen Wartung und Instandsetzung. Somit ist eine Blockbremse auf der Strecke ausreichend.

 

Drei weitere MK-700 custom-designte Anlagen befinden sich weltweit noch in Betrieb, die aber allesamt ein völlig anderes Layout aufweisen. Dazu kommt noch die Indoorachterbahn Revolution im belgischen Bobbejaanland. Dort werden jedoch nicht die kurzen und äußerst flexiblen Wagenverbünde auf die Reise geschickt, sondern der längste Achterbahnzug der Welt. Die bobartige Sitzposition ist jedoch identisch. Sechs Personen fasst ein Zug in Wien, jeweils zwei Passagiere sitzen dicht an dicht hintereinander wie auf einem Schlitten. Ein Sicherungsbügel, der in Höhe und Länge variabel ist, muss von den Mitfahrern an sich herangezogen werden bevor dieser arretiert.

Der Megablitz war von Anfang an eine ausgewogene Achterbahn. Nur ein Detail gefiel nicht: Als damaliger Bauherr und Besitzer seine Wagen im Werk bei Vekoma stehen sah, wurde ganz schnell klar, dass den Zügen irgendetwas fehlte. Im Dunklen wirkten sie sehr unscheinbar - nicht gut für das Geschäft auf einer Dauerkirmes. So wurden den Wagen auf dessen Front- und Heckscheinwerfer spendiert, die über Akkus betrieben werden. "Mit der Leistung der Akkus bin ich sehr zufrieden und die Wagen wirken in den Abendstunden um einiges besser", resümierte der Eigentümer, als er die Ladevorrichtung zeigt.

"Im Laufe der Jahre haben wir die Bahn perfekt abstimmen und auf unsere örtlichen Gegebenheiten optimal einstellen können", erwidert er auf die Nachfrage, wie man es geschafft hat, eine so laufruhige, harmonische und trotzdem äußerst spritzige Fahrt bieten zu können. "Schläge gab es aber von Anfang an nicht. Wäre einer drin gewesen hätte Vekoma die Schienen direkt wieder mitnehmen können", fügt der Perfektionist noch hinzu.

 

Es wurde sogar eine Radkonfiguration gefunden, welche die Temperaturschwankungen und damit die Geschwindigkeitsunterschiede perfekt auszugleichen weiss und auch das optische Erscheinungsbild wird ständig in Schuss gehalten: Im letzten Jahr haben die Stützen der Anlage einen neuen, jetzt grünen Anstrich erhalten. "Nur zwei, drei Querverstrebungen sind noch in der Originalfarbe - da kommt man einfach sehr schlecht hin", gibt es als Erklärung.

Mit dem Megablitz besitzt der Wiener Prater eine besondere Achterbahn, die es geschafft hat, die schmale Gratwanderung zwischen "familienfreundlich" und "spektakulär" optimal zu lösen. Die abwechslungsreichste Anlage im Prater erfreut jung und alt - perfekt für eine Dauerkirmes. Neuheiten mögen der heutigen Besitzerin, der Neufeld Vergnügungsbetriebe GmbH vielleicht kurzzeitig den Rang ablaufen, doch Qualität setzt sich sehr schnell durch. Die steht auf der Parzelle 145 und hört auf den Namen Megablitz.